Burkhard von Pappenheim
Kann man gleichzeitig Landpomeranze und Stadtkind sein? Den Komponisten Mahler schätzen und Metallica? Ein guter Mensch sein, wenn man Bordeaux-Weine nicht mag? Wie ist der Kraftverlauf einer Francis-Wasserturbine? Was unterscheidet außer dem Geschlecht und der Parteizugehörigkeit Angela Merkel von Gerhard Schröder? In welche Richtung setzt man den Fällkerb beim Fällen eines Baumes? Hat Jürgen Trittin das Zeug zum großen Politiker? Brennt Kiefernholz länger oder Eiche? Muss Datenschutz Vorrang vor der Fahndung nach Terroristen haben? Und wer schreibt eigentlich für die Mittwochausgabe den Leitartikel?
Da kann man ganz schön durcheinander kommen im Kopf. Burkhard von Pappenheim versucht unverdrossen, dem Chaos eine Ordnung abzuringen. Er hat dafür seit 1954 einiges durchgemacht: Abitur, Bundeswehr, Volontariat in Saarbrücken. Arbeit als politischer Journalist in Paris (für die Nachrichtenagentur AFP), in Stuttgart und Bonn (für die Stuttgarter Zeitung), in Berlin gleich zwei Mal (einmal für den Focus), als Politikchef für die Frankfurter Rundschau, als stellvertretender Chefredakteur in Halle (Mitteldeutsche Zeitung) und beim Kölner Stadt-Anzeiger. Und gleichzeitig blieb er immer der nordhessischen Provinz nah. Er pendelt buchstäblich zwischen Wald und Weltgeschehen. Wie dieser Blog.



